PRK - mögliche Probleme bei der Wundheilung

Normalerweise heilt die durch die Operation entstandene oberflächliche Wunde innerhalb der ersten drei Tage ab, das Auge ist also nicht mehr gegenüber äußeren Einflüssen empfindlich. Bei Vorliegen von rheumatischen Erkrankungen oder auch aus anderen unbekannten Gründen kann es zu Heilungsverzögerungen bis zu 7 Tagen kommen. Während dieser Zeit muß der Patient vom Arzt kontrolliert werden und unter Umständen müssen therapeutische Kontaktlinsen eingesetzt werden, um die Wundheilung zu beschleunigen und zu erleichtern.

Nach dieser ersten Heilungphase der oberflächlichsten Hornhautschicht, des sog. Epithels, setzt eine zweite, langsame Phase der Heilung ein, die bei jedem Menschen unterschiedlich ausfällt. Im Laufe dieses zweiten, langsamen Heilungsprozesses kommt es zu den oben beschriebenen Änderungen der Hornhautbrechkraft. Außerdem bildet sich in nahezu allen Fällen eine hauchige Trübung der Hornhaut aus, die als feine Narbe zu verstehen ist. Diese hauchige Trübung kann das Sehvermögen minimal verschlechtern, auch wenn zusätzlich eine Brille getragen wird. Mit anderen Worten, die durch die PRK gewonnene weitgehende Unabhängigkeit von einer Brille hat ihren Preis. Es kann zu einer minimalen Narbenbildung kommen, die das maximal erreichbare Sehvermögen geringfügig verschlechtert. Diese Verschlechterung lässt sich zwar mit geeigneten Methoden messen, ist jedoch so gering, dass sie zumeist von den Patienten subjektiv nicht bemerkt wird.

In einigen Fällen (ca. 1 %) kann es auch zu einer ungewöhnlich starken Narbenbildung kommen, die die Sehschärfe stark reduzieren kann (um 20 % und mehr). Solche Vernarbungen können mit sehr guter Aussicht auf Besserung entfernt werden, machen jedoch eine zweite Operation mit dem Laser erforderlich, die nicht vor Ablauf von mindestens 6 Monaten nach der ersten Operation durchgeführt wird. Im äußersten Fall kann die Vernarbung nur durch eine Hornhauttransplantation behandelt werden. Die Narbenbildung hängt zudem noch sehr stark davon ab, ob die verordneten Augentropfen (Cortisontropfen) auch regelmäßig angewandt wurden. Werden diese Tropfen nicht wie verordnet angewandt, kann es zu einer starken Narbenbildung kommen. In einigen Fällen (3 - 5 %) kann es außerdem zu einer unzureichenden oder zu starken Korrektur der Kurzsichtigkeit kommen, die ebenfalls eine zweite Operation notwendig machen können. Eine Nebenwirkung der immer erforderlichen Cortisontropfen ist andererseits die Erhöhung des Augeninnendruckes bei bis zu 20 % der Patienten. Diese Druckerhöhung macht die Verordnung weiterer Augentropfen zur Senkung des Augeninnendruckes erforderlich. Die Augeninnendruckerhöhung kann nicht zu Dauerschäden führen, da sie bei regelmäßigen Kontrollen rechtzeitig erkannt wird. Ein regelmäßiges Erscheinen des Patienten zu den vereinbarten Kontrollen ist jedoch dringend erforderlich, um unerwünschte Nebenwirkungen rechtzeitig zu erkennen.

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