Was ist Weitsichtigkeit (Hyperopie)?

Die Weitsichtigkeit ist das Gegenteil der Kurzsichtigkeit. Hier ist das Auge in der Regel zu kurz oder die Brechkraft der Hornhaut ist zu schwach. Der Brennpunkt im Auge liegt daher hinter der Netzhaut. Auf der Netzhaut entsteht daher wiederum ein unscharfes Bild.

Geringe bis mittlere Weitsichtigkeiten werden von den betroffenen Patienten oft gar nicht wahrgenommen, weil das menschliche Auge durch eine verstärkte Anspannung der Augenlinse die Brechkraft bis zu einem bestimmten Wert erhöhen kann und dadurch der Sehfehler ausgeglichen werden kann. Dieser Ausgleich wird allerdings häufig durch einen dumpfen Spannungs-Kopfschmerz begleitet, der durch die dauerhafte Anspannung bedingt ist. Insbesondere bei längerem Lesen, wenn die Anspannung der Linse nochmals erhöht werden muss, treten dann Beschwerden auf und das Bild kann zeitweise auch verschwimmen, weil die Anspannung dauerhaft nicht gehalten werden kann und bei Nachlassen der Spannung dann das Bild unscharf wird. Da sich weitsichtige Patienten mehr oder minder in einem dauerhaften Zustand der Anspannung befinden, werden ausgleichende Brillengläser häufig nicht akzeptiert. Beim ersten Aufsetzen der Brille hat der Patient, der den Fehler nun doppelt ausgeglichen hat (einmal selbst, zum anderen durch die Brille) den Eindruck, die Brille sei falsch und das Bild völlig unscharf. Erst wenn die eigene Anspannung nachlässt und nur noch die Brille den Fehler ausgleicht, wird das Bild scharf und die Spannungs-Kopfschmerzen lassen nach. Daher müssen Brillen von Weitsichtigen erst über einen längeren Zeitraum getragen werden, um eine entsprechende Entspannung zu erreichen.

Wegen des Ausgleichs durch das Auge selbst, ist es häufig für den Augenarzt schwer, das gesamte Ausmaß der Weitsichtigkeit zu bestimmen. Sicher ist dies nur möglich, wenn der Ausgleich des Auges durch spezielle Tropfen ausgeschaltet wird.

Die Brillengläser, die die Weitsichtigkeit ausgleichen, müssen das Bild stärker bündeln, um den Brennpunkt von hinter dem Auge nach vorne zu verlagern. Es handelt sich also um Sammel-Linsen, so genannte „Plus-Gläser“.

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