Phototherapeutische Keratektomie (PRK)

Hinter diesem unaussprechlichen Fremdwort verbirgt sich das „Abschleifen“ der Hornhaut mit einem Excimer-Laser. Das Zentrum der Hornhaut ist ca. 0,5 mm dick, ihr Rand ca. 1 mm. Mittels des Lasers wird nun ein ca. 0,1 mm dicker Teil der zentralen Hornhaut abgeschliffen.

Die PRK wird seit nunmehr 10 Jahren angewandt. Bis zu einer Kurzsichtigkeit von -6 Dioptrien fanden sich gute Ergebnisse mit Erfolgsraten von mehr als 90 % (ein Jahr nach der Operation weichen über 90 % der Patienten nur um maximal eine Dioptrie vom angestrebten Ziel ab). Obwohl auch höhere Kurzsichtigkeiten vermindert werden können, nimmt in diesem Fällen die Trefferquote deutlich ab und die Komplikationen deutlich zu. Die PRK ist daher nur bis zu einer Kurzsichtigkeit von -6 Dioptrien ausreichend treffsicher. Ein Astigmatismus über ca. 4 Dioptrien ist bisher ebenfalls durch die PRK nicht korrigierbar. Die PRK ist um so genauer, je geringer die Kurzsichtigkeit vor der Operation war. Dennoch kann nicht in allen Fällen ein Erfolg garantiert werden. Das Risiko, auch nach der PRK noch mehr als -1 Dioptrie kurzsichtig zu sein, beträgt zwischen 2 und 8 %. Die PRK wurde daher 1995 sowohl von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) als auch vom Berufsverband der Augenärzte (BVA) als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur Korrektur der Kurzsichtigkeit bis ca. -6 Dioptrien eingestuft.

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