PRK - mögliche weitere Nebenwirkungen

"Abschleifen" der Hornhaut

Bei der PRK wird nur ein Teil der Hornhautoberfläche behandelt, sozusagen „geschliffen“ (siehe Abb. 1-3). Dieser Teil ist umso kleiner, je höher die vorbestehende Kurzsichtigkeit ist. Die normale Hornhaut hat einen Durchmesser von 11 - 12 mm. Bei einer Kurzsichtigkeit bis -6 Dioptrien wird im Zentrum der Hornhaut ein 6 mm durchmessender Teil geschliffen. Nur in diesem Bereich ändert sich also die Brechkraft der Hornhautoberfläche und damit die Kurzsichtigkeit. In der übrigen Hornhaut bleibt die Kurzsichtigkeit bestehen. Bei hellem Licht und bei Tage führt dies nicht zu Problemen, da die Pupille bei heller Beleuchtung eng ist das Licht daher nur durch den behandelten Teil der Hornhaut in das Auge einfallen kann. Wird nun vor allem bei Dämmerung oder Dunkelheit die Pupille sehr weit, so kann das Licht nicht nur durch die zentrale, 6 mm durchmessende Zone der Hornhaut in das Auge einfallen, sondern auch durch den nicht behandelten Randbereich.

Dies kann zu vermehrter Blendung, zur Entstehung von Lichthöfen und Lichtquellen und zur Wahrnehmung von Doppelkonturen führen. Diese Phänomene treten jedoch nur selten auf, und nur bei weiter Pupille, also in der Dämmerung oder bei Nacht. Zudem werden diese Erscheinungen von den meisten Patienten zwar bemerkt, aber nicht als störend empfunden.

Besteht, wie zumeist, eine beidseitige Kurzsichtigkeit, kann es nach der Operation des ersten Auges bis zum Zeitpunkt der Operation des zweiten Auges durch die Ungleichheit beider Augen zu Problemen des beidäugigen Sehens kommen. Die Ungleichheit der beiden Augen kann auch mit einer Brille nur unvollständig ausgeglichen werden. Unter Umständen kann das Führen eines Kraftfahrzeuges in dieser Zeit unmöglich sein. Es können Doppelbilder sowie Schwindel und Gleichgewichtsstörungen auftreten. In einigen Fällen muß dann die Ungleichheit der beiden Augen durch die vorübergehende Anpassung einer Kontaktlinse am noch nicht operierten Auge behandelt werden. Die Operation des zweiten Auges wird in der Regel erst dann durchgeführt, wenn der Patient in der Lage ist, mit dem erstoperierten Auge sein tägliches Leben zu meistern. Dies ist im Durchschnitt nach 2 Monaten der Fall.

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