Was ist Kurzsichtigkeit (Myopie)?

Abb. 1 - Kurzsichtigkeit

Bei einem kurzsichtigen Auge sind nun die einzelnen Teile des Auges nicht exakt aufeinander abgestimmt. Die Brechkraft der Hornhaut ist zu hoch oder aber das Auge ist zu lang, so dass die Lichtstrahlen werden bereits vor der Netzhaut gebündelt werden. Auf der Netzhaut entsteht also nur ein unscharfes, verwaschenes Bild. Dies ist in Abbildung 1 dargestellt. Die von einem entfernten Gegenstand, z.B. einer Straßenlaterne, ausgehenden Lichtstrahlen treffen sich vor der Netzhaut, der Brennpunkt des Auges liegt weit vor der Netzhaut. Die Laterne wird daher unscharf, verschwommen gesehen. Andererseits kann der Kurzsichtige in geringer Entfernung einwandfrei scharf sehen, da die von nahen Objekten ausgehenden Lichtstrahlen auf der Netzhaut gebündelt werden.

Die Kurzsichtigkeit kann z.B. durch eine Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden. Die Brillengläser verringern die zu hohe Brechkraft der Hornhaut um einen gewissen Betrag. Daher spricht man bei Brillengläsern für Kurzsichtige auch von „Minusgläsern“. Die Brechkraft dieser Brillengläser wird z.B. mit „2 Dioptrien“ angegeben. Die obeere Abbildung zeigt ein kurzsichtiges Auge mit Brillenglas. Die Lichtstrahlen werden nun auf der Netzhaut gebündelt, der Kurzsichtige sieht mit Brille scharf.

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