Was sind intraokulare Kontaktlinsen?

Anders als beim Lasern und bei den cornealen Ringen wird bei den intraokularen Kontaktlinsen nicht die Hornhaut verändert, sondern eine Kontaktlinse in der entsprechenden Stärke in das Auge eingeführt. Diese Linsen werden, ähnlich wie bei der Operation des grauen Stars hinter der Regenbogenhaut platziert. Allerdings ist die natürliche Linse noch vorhanden, so dass die eingeführte Kontaktlinse der Vorderfläche der natürlichen Linsen anliegt.

Auch diese Operation kann ambulant und in Lokalanästhesie erfolgen. Die Kontaktlinse besteht aus einem weichen, faltbaren Material und wird über einen kleinen Einschnitt am Rand der Hornhaut in das Auge gebracht, wo diese vor der natürlichen Linse positioniert wird und sich dort entfalten kann. Der Eingriff muss streng unter sterilen Bedingungen durchgeführt werden, weil das Auge eröffnet wird und damit die Gefahr besteht, dass Keime in das Auge verschleppt werden und diese zu einer schweren Entzündung des Auges bis hin zu seinem kompletten Verlust führen können.

Das Verfahren der intraokularen Kontaktlinse gibt es nunmehr seit etwa zwei Jahren. Der größte Vorteil dieses Verfahrens liegt darin, dass alle Formen der Fehlsichtigkeit zuverlässig mit ihr korrigiert werden können. Allerdings ist das operative Risiko aber auch deutlich größer als bei den refraktiven Eingriffen, die an der Hornhaut angreifen, weil das Auge eröffnet werden muss. Im Prinzip handelt es sich auch bei diesem Eingriff um einen reversiblen. Weil die Anwendungszeiten bisher nur sehr kurz sind, ist bislang unklar, welche Veränderungen durch die intraokulare Linse hervorgerufen werden. Insbesondere besteht offenbar das Risiko, dass die natürliche Linse frühzeitig eintrübt und der Patient dann an dieser Linsentrübung, also am grauen Star operiert werden muss. Dies ist meist damit verbunden, dass der Patient nicht mehr ohne Brille lesen kann. Da hiervon in der Regel jüngere Patienten betroffen sind, wäre dies eine große Einschränkung.

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