Aufbau und Funktion des menschlichen Auges...

Der Aufbau des normalen menschlichen Auges, von der Seite betrachtet, ist in der Abbildung unten dargestellt. Die durchsichtige Hornhaut bildet den vorderen Abschluss des Auges. Von links nach rechts im Bild folgt als nächstes die Regenbogenhaut mit der Pupille. Direkt dahinter liegt die Linse, ganz rechts im Bild ist die Netzhaut dargestellt.

Der Aufbau des Auges ist sehr gut mit dem einer Fotokamera vergleichbar. Die Hornhaut wirkt wie eine gläserne Linse und entspricht der vordersten Linse des Kameraobjektives. Die Pupille entspricht der Blende der Fotokamera. Die Linse des Auges entspricht den übrigen gläsernen Linsen, die in einem Kameraobjektiv eingebaut sind. Die Netzhaut schließlich ist mit dem Film in einer Fotokamera vergleichbar.

Das Zusammenspiel von Hornhaut, Pupille und Linse erzeugt ein scharfes Bild der Umwelt auf der Netzhaut. Ebenso wird beim Fotoapparat durch das Objektiv ein scharfes Bild der Umwelt auf dem Film erzeugt. Beim Fotoapparat muss vor jeder Aufnahme das Bild durch Drehen am Objektiv scharf gestellt werden (moderne Kameras verfügen über einen sog. „Autofokus“, d. h. die Scharfstellung erfolgt automatisch). Beim normalen Auge erfolgt diese Scharfstellung durch eine automatische Verformung der Augenlinse. Ein normales Auge sieht in der Ferne immer scharf. Beim Blick in die Nähe, z. B. zum Lesen, verformt sich nun automatisch die Augenlinse, so dass auch in der Nähe scharf gesehen werden kann. Diese Fähigkeit der Augenlinse lässt im Alter, ca. ab dem 40. Lebensjahr, nach.

Sehen setzt immer ein intaktes, gut funktionierendes Auge in allen Augenabschnitten voraus. Bei intakten und gesunden vorderen Augenabschnitten (Hornhaut, Linse etc.) können dennoch Erkrankungen der Netzhaut, wie z. B. bei Narben durch starke Kurzsichtigkeit oder bei schweren Durchblutungsstörungen der Netzhaut zu einer nur eingeschränkten Sehfähigkeit führen. In diesen Fällen ist der „Film“ in der Kamera defekt, so dass kein scharfes Bild entstehen kann.

Vom Auge wiederum wird der Seheindruck über den Sehnerven an das Gehirn weitergeleitet. Dort wird der Seheindruck verarbeitet. Kommt es z. B. durch einen Schlaganfall zu einer Schädigung dieses Hirnbereiches, kann daraus ebenfalls ein schlechteres Sehen bis hin zur Erblindung resultieren.

Das Sehen so wie es ganz selbstverständlich bei den meisten von uns funktioniert ist daher ein komplexes Zusammenspiel mehrerer Strukturen und von daher auch auf vielen Ebenen störanfällig.

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