Hornhaut-Transplantation – Ablauf der Operation

Da das Auge bei der Operation relativ groß eröffnet wird, wird diese Operation von den meisten Operateuren in Vollnarkose durchgeführt. Allerdings kann man diesen Eingriff auch in lokaler Betäubung vornehmen.
Bei der Operation selber wird nicht die gesamte Hornhaut, die einen Durchmesser von 10 bis 12 mm hat, ersetzt, sondern nur der zentrale, ca. 7 bis 8 mm große Anteil durch den wir sehen. Das Transplantat wird deshalb nicht größer gewählt, weil ein bestimmter Abstand zu den Blutgefäßen der Bindehaut eingehalten werden muss. Studien haben gezeigt, dass große Transplantate wesentlich häufiger abgestoßen werden.
Ein entsprechend großes Spenderscheibchen wird aus der Spenderhornhaut mit einem kreisrunden Messer herausgeschnitten. Das Gleiche erfolgt am Empfängerauge. Das Transplantat wird dann eingelegt und mit einem etwa haardicken Faden möglichst gleichmäßig eingenäht. Dabei muss das Transplantat so fest sitzen, dass es dem Druck des Augeninneren standhalten kann, aber dennoch so gleichmäßig eingenäht werden, dass möglichst wenig Hornhautverkrümmung resultiert.
Am Ende der OP wird ein Kortison-Depot unter die BH gespritzt und die Pupille ruhig gestellt, damit möglichst wenige weiße Blutkörperchen ausgeschwemmt werden, die ja an der Erkennung von fremdem Gewebe maßgeblich beteiligt sind.

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